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Für den Bauträgerwettbewerb erstellte realitylab ein Konzept für die soziale Nachhaltigkeit. Anders als bei anderen Projekten, gibt es beim Marchfeldkanal, wo ein neuer Stadtteil in der Größenordnung eines Dorfes entsteht, die einzigartige Ausgangssituation: ein Teil der BewohnerInnen ist schon vor Ort. Daher müssen diese in die Identitätsbildung des neuen Stadtteils einbezogen werden. In den abgegebenen Stellungnahmen der AnrainerInnen zum Bauprojekt werden einerseits das Bedürfnis nach Information deutlich und andererseits viele Ängste, die mit dem Bauprojekt verbunden sind. realitylab hat für dieses Projekt einen Beteiligungsprozess erarbeitet, der die AnrainerInnen in die Gestaltung des Viertels einbeziehen soll und so die Identifikation mit dem neuen Stadtteil stärkt. Ziel ist es im Rahmen des Beteiligungsprozesses möglichst viele Mehrwerte für die vorhandenen und zukünftigen BewohnerInnen des Wettbewerbsgebiets zu finden. Die klare Kommunikation der Rahmenbedingungen und der Möglichkeiten zur Mitbestimmung stellt dafür eine wesentliche Grundlage dar. Ziel des Prozesses ist es darüberhinaus  erste Kontakte zwischen neuen und alten BewohnerInnen zu ermöglichen. Der gesamte Wettbewerbsbeitrag wurde von der Jury leider nicht zur Umsetzung empfohlen.

 

Picto

Ausgehend von der Beschäftigung mit dem Grundstück und den Möglichkeiten, die sich an dem Standort Donaufelderstraße bieten, wurde die Idee “Wohnen mit Hund” entwickelt. Die an das Grundstück anschließende SWW Fläche bietet Auslaufmöglichkeiten in direkter Nachbarschaft an das Grundstück.

Hundebesitzer wissen, dass die Haltung eines Hundes mitunter zu Konflikten führen kann. Im Urlaub müssen spezielle Hotels und Badeseen besucht werden, Auslaufflächen in der Stadt sind schwer zu finden und im Wohnbereich ergeben sich teilweise Konflikte mit den NachbarInnen. Im Projekt “Wohnen mit Hund” werden diese möglichen nachbarschaftlichen Konflikte frühzeitig angesprochen und im Rahmen der BewohnerInnenbegleitung gemeinsam gelöst.

realitylab hat im Rahmen eines Bauträgerwettbewerbs in Abstimmung mit dem Bauträger die Projektidee entwickelt. Es wurden ProjektpartnerInnen, die sich speziell für das Thema Wohnen mit Hund eignen, für das Projekt gewonnen. Leider wurde das Gesamtprojekt im Rahmen dieses Bauträgerwettbewerbs nicht zur Umsetzung empfohlen. Wohnen mit Hund bleibt jedoch als Idee vorhanden, die an einem Standort wieder aufgegriffen werden soll.

 

Logo-Wohnen mit Hund

Im Rahmen des Bauträgerwettbewerbs 11., Lorenz Reiter Straße hat realitylab eng mit den Architekten von transcityZT zusammengearbeitet um ein Besiedelungskonzept zu erarbeiten, das besondere Rücksicht auf die architektonischen Möglichkeiten in der Grundrissgestaltung nimmt. Dabei sollen digitale Tools zur Abfrage der Wohnwünsche der zukünftigen BewohnerInnen zum einsatz kommen. Diese sollen einerseits den organisatorischen Ablauf vereinfachen, andererseits auch eine bewusstseinsbildende Funktion haben. Die zukünftigen BewohnerInnen werden dabei unterstützt die eigenen Wohnwünsche zu reflektieren und so eine möglichst passende Wohnung zu wählen. Integriert in das Konzept der sozialen Nachhaltigkeit sind auch die Gemeinschaftsflächen im Außen- und Innenraum.
Das Projekt wurde zur Umsetzung empfohlen und wird von den Bauträgern MIGRA und Heimbau realisiert werden. Für die Freiraumplanung ist das Büro DI Anna Detzlhofer zuständig. realitylab wird den Aneignungs- und Besiedelungsprozess begleiten.

Im Rahmen des Bauträgerwettbewerbs 10., Sonnwendviertel II hat realitylab das von MIGRA, ARWAG und WOGENO eingereichte Projekt SMART WOHNEN bei der Erstellung des Konzeptes für die soziale Nachhaltigkeit unterstützt.
Im dichten 10. Bezirk wurde besonders auf eine Verbindung zwischen dem neuen Stadtteil und der vorhandenen sozialen Struktur Wert gelegt. Deshalb wurden PartnerInnen aus dem Umfeld gefunden, die bei der Besiedelung eine tragende Rollen spielen sollten und nutzungsoffene Räume geschaffen, die für UnternehmerInnen und Vereine aus der Umgebung offen sind.
Das Projekt wurde leider nicht zur Umsetzung empfohlen.

 

 

Im Rahmen des Bauträgerwettbewerb 22., aspern Die Seestadt Wiens – 1. Tranche konnten wir in Zusammenarbeit mit den Bauträgern MIGRA und ARWAG, den Architekturbüros Baumschlager Hutter Partners und SMAC Smart Architectural Concepts KG, sowie dem Landschaftsarchitekten DI Jakob Fina das Projekt 4+ entwickeln, das in der Folge auch den Wettbewerb gewonnen hat.

realitylab hat bei dem Projekt die soziale Nachhaltigkeit entwickelt. Es wurde ein Besiedelungs- und Betreuungskonzept erarbeitet, das speziell auf das Thema „Kostengünstiges Wohnen“ ausgerichtet ist. realitylab wird die Besiedlung beleiten.


Die Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen ist eine Plattform für jene, die das Thema des gemeinschaftlichen Bauens und Wohnens voranbringen wollen. Sie
richtet sich dabei sowohl an Profis wie ArchitektInnen, Bauträger und PolitikerInnen
als auch an Private, die das Bauen und Wohnen in Gemeinschaft für sich in Betracht
ziehen. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für gemeinschaftliches Wohnen zu verbes-
sern und die Umsetzung von Projekten zu unterstützen.

GründerInnen: Annika Schönfeld, Robert Temel und Gernot Tscherteu (realitylab)
Gernot Tscherteu war im Vorstand als Schriftführer tätig.

Zur Website der Initiative


Realitylab hat gemeinsam mit SG Neunkirchen / baldassion / Kandl P. am Bauträgerwettbewerb Podhagskygasse II teilgenommen und ein Konzept für die Besiedelung und soziale Interaktion der Bewohner erarbeitet.


Gemeinsam mit Kallco, BA Realinvest, Froetscher Lichtenwagner und Plansinn haben wir beim Bauträgerwettberb Phase 2 Bauplatz 12 teilgenommen. Das Projekt wird realisiert. Derzeit arbeiten wir an einem Konzept für eine internetbasierte Bewohnerplattform.


in der Anfangsphase des Wohnprojekts haben wir die interne Kommunikation mit unserem coplaner unterstützt. Er wurde für die Ablage von Protokollen, Beschlüssen, Kontaktlisten usf verwendet.


Durch die von realitylab / planhaus initiierte Plattform parq, kam es zu intensiven Kontakten mit der alternativen Wohnbauszene in Berlin. In Zusammenarbeit mit experimentcity entstand die Wohnplattform Berlin, die alle Wohnprojekte und Baugemeinschaften Berlins sowie alle im Bereich tätigen Berater und Dienstleister in einer Datenbank sammelt. Realisiert wurde die Website mit CMS “wordpress” unter massiven Einsatz von Web 2.0 Elementen. In enger Kooperation mit Angelika Drescher / Berlin. Kunde: Experimentcity.
Update: Die Website wurde vom Kunden mit einer zweiten Berliner Plattform fusioniert und neu aufgesetzt. Wesentliche Elemente bezüglich Struktur und Suche wurden beibehalten.
www.wohnportal-berlin.de

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