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HARDFACTS
  • Wohnungsanzahl: ca.  34
  • Gemeinschaftsräume: Werkstatt, Bibliothek, Gemeinschaftsküche, Sauna,
  • Zusätzliche Funktionen: Café am Park, Fairteiler, Arena als öffentlicher „Dorfplatz“, Multifunktionsraum, Medienwerkstatt, Wohnräume für Flüchtlinge.
  • Bauträger: Schwarzatal
  • Ort: „Urbanes Grätzl“ – Leben am Helmut-Zilk-Park, Hauptbahnhof Wien
  • Zeitraum: 2015 – Frühling 2017
  • Website: http://www.gleis21.wien/
PROJEKTBESCHREIBUNG
„Solidarisch Wohnen. G’scheit genießen. Medial gestalten. Das partizipative Projekt Gleis 21 wird von allen Bewohnerinnen und Bewohnern aktiv durch Eigenleistungen und mitmenschliches Engagement getragen. Die Wertschätzung, die sie in der Gemeinschaft erfahren, ist die treibende Kraft dafür, anderen Menschen die Chance zu eröffnen, an einem „guten Leben“ teilzuhaben. Unterstützt werden sie dabei durch die sinnstiftende Konzeption des Gebäudes, das Gemeinschaft fördert und ein neues Gefühl der Zusammengehörigkeit entstehen lässt.“ (Quelle: gleis21.wien) Gleis21 wurde Anfang 2015 gemeinsam mit dem Büro Einszueins Architektur initiiert. Es fand sich rasch eine sehr engagierte Baugruppe, die wir in die Soziokratie einführten. Wir waren für die Gestaltung von Visions- und Gemeinschaftswochenenden verantwortlich, wie auch für die Moderation von Leitungskreis- und Großgruppentreffen. Bis zum Februar 2017 begleiten wir die Gruppe noch beim Aufbau von Selbstorganisationsstrukturen für das weitere Gelingen des Projektes.
LEISTUNGEN:
  • Konzeptentwicklung
  • Marketing in der Anfangsphase
  • Aufbau einer Kerngruppe
  • Unterstützung bei Wettbewerbsabgaben
  • Gemeinschaftsbildung
  • Organisationsentwicklung (Soziokratie)
  • Unterstützung bei der Gruppenerweiterung
  • Unterstützung bei der Planungsbeteiligung
  • Koordination zwischen Baugruppe, Bauträger und Architekten
  • Moderation von Großgruppen- und Leitungskreistreffen
  • Mediation bei Konflikten
Rendering Gleis 21 Rendering Gleis 21
   // Baugruppenbetreuung //

HARD FACTS

  • Wohnungsanzahl: 27
  • Zusätzliche Funktionen: Coworking-Space, Gemeinschaftsküche mit Indoor-Spielbereich für Kids und einer Terrasse, Sauna mit Kaminzimmer, Dachterrasse mit Meditationsgarten, Waschküche, Multifunktionsraum, Werkstatt.
  • Bauträger: MIGRA
  • Ort: Seestadt Aspern
  • Zeitraum: 2010 - 2016
  • Website: http://www.seestern-aspern.at/

PROJEKTBESCHREIBUNG

Der Seestern ist ein Wohnprojekt für kreative Menschen jeden Alters, die ihre Wohn- und Lebenssituation selbst gestalten. Dabei handeln sie nach dem Grundsatz: “Gemeinsam nutzen statt allein besitzen”. Sie verstehen sich als sozialer Motor im Stadterweiterungsgebiet und die Weiterentwicklung der Seestadt als aktive BewohnerInnen ist ihnen ein Anliegen. Wir initiierten den Seestern 2010 selbst, bauten eine Kerngruppe auf und wählten Bauträger (Migra) und Architektenteam (Einszueins) aus. Die zukünftigen BewohnerInnen lernten einander in einem partizipativen Gestaltungsprozess kennen und bereiteten somit den Weg für eine aktive Nachbarschaft. Organisiert sind sie über einen gemeinnützigen Verein. Wir unterstützten die Gruppe bei der Bildung von Selbsorganisationsstrukturen (Aufbau von Arbeitsgruppen) und der Kommunikation mit ArchitektInnen und Bauträger. 2012 konnte das Grundstück gesichert werden und der Bezug erfolgte 2015.

LEISTUNGEN

  • Konzeptentwicklung
  • Marketing in der Anfangsphase
  • Aufbau einer Kerngruppe
  • Unterstützung bei Wettbewerbsabgaben
  • Gemeinschaftsbildung
  • Organisationsentwicklung (Soziokratie)
  • Gruppenerweiterung
  • Unterstützung bei der Planungsbeteiligung
  • Koordination zwischen Baugruppe, Bauträger und Architekten
  • Moderation von Großgruppentreffen
Rendering des Seestern Aspern, Vogelperspektive Rendering des Seestern Aspern, Rückseite
   // Baugruppenbetreuung //

HARD FACTS:
  • Wohnungsanzahl: 116
  • Zusätzliche Funktionen: Café, Start-Up-Büros,
  • Gemeinschaftseinrichtungen: Generationenband mit Waschküche, Kinderspielraum, Gemeinschaftsraum; Dachterrasse
  • Bauträger: eisenhof
  • Architekten: Blaich und Delugan
  • Ort: Wien Donaustadt
  • Zeitraum: Beginn 2017
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Im Rahmen von Architektur in Serie lud ZOOM (in Kooperation mit Gernot Tscherteu realitylab.at) zum offenen Werkstattgespräch zur Zukunft der steirischen Baugruppenszene mit Expert*innen und Aktivist*innen aus der Steiermark und Wien. Zur Debatte standen Praxis und Strategien auf raumplanerischer und umsetzungstechnischer Ebene. Was macht Baugruppen zu einem Modell der Zukunft? (more…)
   // Baugruppenbetreuung //    // Forschung & Entwicklung //

Das von realitylab und Tobi Schäfer entwickelte Digitale Schwarze Brett bietet folgende Funktionen:

  • Kommunikationsmöglichkeit für die Hausverwaltung (Schwarzes Brett)
  • Schadensmeldungen und andere Mitteilungen an die Hausverwaltung
  • BewohnerInnen können Aktivitäten starten
  • Kleinanzeigen - Suche/Biete von Gegenständen und Nachbarschaftsdiensten
  • Reservierung von Waschmaschinen und Gemeinschaftsräumen
  • Touch-Screens bei den Hauseingängen informieren auch Menschen die keinen Computer zuhause haben. Über den eigenen PC, aber auch über Smartphones können die Hausinformationen abgerufen und eine eigene Einträge / Reservierungen erstellt werden.
(more…)
   // Baugruppenbetreuung //    // Social Media //    // Forschung & Entwicklung //

Beim Projekt zipp-mit in der Lorenz-Reiter Straße im 11. Bezirk in Wien, setzt die Mitbestimmung der zukünftigen MieterInnen im geförderten Wohnbau schon früher als gewohnt ein. Neben der eigenen Wohnung können auch die Gemeinschaftsräume, die Freiräume und die Siedlungsorganisation von den BewohnerInnen in einem von uns unterstützten Prozess mitgestaltet werden. Ziel ist es, dass

  • es bei Bezug bereits einen etablierten MieterInnenbeirat gibt,
  • ein für alle BewohnerInnen gültiges Mitbestimmungsstatut ausgearbeitet wurde,
  • die Qualität der Gemeinschaftsräume auf die konkreten Nutzungswünsche der BewohnerInnen abgestimmt ist,
  • die Nutzung der Gemeinschaftsräume nach klaren Regeln und Verantwortlichkeiten abläuft,
  • die siedlungsinterne Kommunikation klar strukturiert ist.
Den Abschluss der Begleitung des Mitbestimmungsprozesses werden wir gemeinsam mit allen BewohnerInnen im Juli 2017 feiern. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.zipp-mit.at

Zeitplan-Mitbestimmung-1


   // Baugruppenbetreuung //

Für den Bauträgerwettbewerb erstellte realitylab ein Konzept für die soziale Nachhaltigkeit. Anders als bei anderen Projekten, gibt es beim Marchfeldkanal, wo ein neuer Stadtteil in der Größenordnung eines Dorfes entsteht, die einzigartige Ausgangssituation: ein Teil der BewohnerInnen ist schon vor Ort. Daher müssen diese in die Identitätsbildung des neuen Stadtteils einbezogen werden. In den abgegebenen Stellungnahmen der AnrainerInnen zum Bauprojekt werden einerseits das Bedürfnis nach Information deutlich und andererseits viele Ängste, die mit dem Bauprojekt verbunden sind. realitylab hat für dieses Projekt einen Beteiligungsprozess erarbeitet, der die AnrainerInnen in die Gestaltung des Viertels einbeziehen soll und so die Identifikation mit dem neuen Stadtteil stärkt. Ziel ist es im Rahmen des Beteiligungsprozesses möglichst viele Mehrwerte für die vorhandenen und zukünftigen BewohnerInnen des Wettbewerbsgebiets zu finden. Die klare Kommunikation der Rahmenbedingungen und der Möglichkeiten zur Mitbestimmung stellt dafür eine wesentliche Grundlage dar. Ziel des Prozesses ist es darüberhinaus  erste Kontakte zwischen neuen und alten BewohnerInnen zu ermöglichen. Der gesamte Wettbewerbsbeitrag wurde von der Jury leider nicht zur Umsetzung empfohlen.   Picto
   // Baugruppenbetreuung //

Ausgehend von der Beschäftigung mit dem Grundstück und den Möglichkeiten, die sich an dem Standort Donaufelderstraße bieten, wurde die Idee “Wohnen mit Hund” entwickelt. Die an das Grundstück anschließende SWW Fläche bietet Auslaufmöglichkeiten in direkter Nachbarschaft an das Grundstück. Hundebesitzer wissen, dass die Haltung eines Hundes mitunter zu Konflikten führen kann. Im Urlaub müssen spezielle Hotels und Badeseen besucht werden, Auslaufflächen in der Stadt sind schwer zu finden und im Wohnbereich ergeben sich teilweise Konflikte mit den NachbarInnen. Im Projekt “Wohnen mit Hund” werden diese möglichen nachbarschaftlichen Konflikte frühzeitig angesprochen und im Rahmen der BewohnerInnenbegleitung gemeinsam gelöst. realitylab hat im Rahmen eines Bauträgerwettbewerbs in Abstimmung mit dem Bauträger die Projektidee entwickelt. Es wurden ProjektpartnerInnen, die sich speziell für das Thema Wohnen mit Hund eignen, für das Projekt gewonnen. Leider wurde das Gesamtprojekt im Rahmen dieses Bauträgerwettbewerbs nicht zur Umsetzung empfohlen. Wohnen mit Hund bleibt jedoch als Idee vorhanden, die an einem Standort wieder aufgegriffen werden soll.   Logo-Wohnen mit Hund
   // Baugruppenbetreuung //

Im Rahmen des Bauträgerwettbewerbs 11., Lorenz Reiter Straße hat realitylab eng mit den Architekten von transcityZT zusammengearbeitet um ein Besiedelungskonzept zu erarbeiten, das besondere Rücksicht auf die architektonischen Möglichkeiten in der Grundrissgestaltung nimmt. Dabei sollen digitale Tools zur Abfrage der Wohnwünsche der zukünftigen BewohnerInnen zum einsatz kommen. Diese sollen einerseits den organisatorischen Ablauf vereinfachen, andererseits auch eine bewusstseinsbildende Funktion haben. Die zukünftigen BewohnerInnen werden dabei unterstützt die eigenen Wohnwünsche zu reflektieren und so eine möglichst passende Wohnung zu wählen. Integriert in das Konzept der sozialen Nachhaltigkeit sind auch die Gemeinschaftsflächen im Außen- und Innenraum. Das Projekt wurde zur Umsetzung empfohlen und wird von den Bauträgern MIGRA und Heimbau realisiert werden. Für die Freiraumplanung ist das Büro DI Anna Detzlhofer zuständig. realitylab wird den Aneignungs- und Besiedelungsprozess begleiten.
   // Baugruppenbetreuung //

Im Rahmen des Bauträgerwettbewerbs 10., Sonnwendviertel II hat realitylab das von MIGRA, ARWAG und WOGENO eingereichte Projekt SMART WOHNEN bei der Erstellung des Konzeptes für die soziale Nachhaltigkeit unterstützt. Im dichten 10. Bezirk wurde besonders auf eine Verbindung zwischen dem neuen Stadtteil und der vorhandenen sozialen Struktur Wert gelegt. Deshalb wurden PartnerInnen aus dem Umfeld gefunden, die bei der Besiedelung eine tragende Rollen spielen sollten und nutzungsoffene Räume geschaffen, die für UnternehmerInnen und Vereine aus der Umgebung offen sind. Das Projekt wurde leider nicht zur Umsetzung empfohlen.  
   // Baugruppenbetreuung //

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